Im Folgenden findest du die Geschichten von zwanghaft essenden Personen, die sich durch die Arbeit mit den 12 Schritten der CCEA erholt haben – wie wir waren, was passiert ist und wie unser Leben jetzt aussieht.
Für uns alle haben sich die großen Versprechen auf Seite 97 des Blauen Buchs der Anonymen Alkoholiker erfüllt:
“Wir werden eine neue Freiheit und ein neues Glück kennenlernen. Wir wollen die Vergangenheit weder beklagen noch wünschen, die Tür hinter ihr zuzuschlagen. Wir werden verstehen, was das Wort Gelassenheit bedeutet und erfahren, was Frieden ist. Wie tief wir auch gesunken sind, wir werden merken, dass andere aus unseren Erfahrungen Nutzen ziehen können. Das Gefühl der Nutzlosigkeit und des Selbstmitleids wird verschwinden. Unsere Ichbezogenheit wird in den Hintergrund treten, das Interesse an unseren Mitmenschen wachsen. Unsere Selbstbezogenheit wird dahinschmelzen. Unsere Einstellungen zum Leben und unsere Erwartungen werden sich ändern. Angst vor den Menschen und vor wirtschaftlicher Ungewissheit werden schwinden. Ohne lange nachzudenken, werden wir jetzt mit Situationen fertig, die uns früher umgeworfen haben. Plötzlich wird uns bewusst, dass Gott für uns das erledigt, wozu wir allein nicht in der Lage sind.
Sind das übertriebene Versprechen? Wir meinen nicht. Sie werden überall bei uns Wirklichkeit – manchmal schneller, manchmal langsamer. Sie werden sich immer erfüllen, wenn wir daran arbeiten!”

Ein schrittweises Erwachen
“Trotz dem grossen Wissen und den vielen Tools, die ich über die Jahre gesammelt hatte, war es mir schlicht nicht möglich mit dem zwanghaften Essen aufzuhören.”

Wo Kontrolle endet, beginnt Freiheit
“Damals war ich überzeugt, dass ich kein Problem mit dem Essen hatte – gleichzeitig zählte ich Kalorien, fastete tageweise, wenn ich das Gefühl hatte, zu viel gegessen zu haben, und ging teilweise mehrmals täglich zum Sport. Für mich fühlte sich das alles normal an.”
